Während im Folgenden überwiegend von Osteoporose die Rede ist (also der Abnahme der Knochendichte durch Abbau der Knochensubstanz und -struktur, die zu Porosität und Sprödigkeit führt), bitte daran denken, dass Zähne im Wesentlichen spezialisierte Knochen sind und Osteoporose in dieser Hinsicht der Karies auffallend ähnelt - auch bei Karies werden die Zähne ja allmählich und zunehmend ausgewaschen bzw. weggefressen.

Vorsicht vor zuviel Calcium

Ausreichende Calciumabsorption, -blut- und -gewebespiegel sind natürlich für alle Menschen wichtig, allen voran Kinder und Schwangere. In den USA bricht sich jede zweite Frau und jeder achte Mann aufgrund von Osteoporose einen Knochen ...

Zuviel Calcium allerdings kann zu Muskelkrämpfen und unerwünschten Ablagerungen in Organen und Geweben führen (Osteophyten [knöcherne Ausläufer am Knochenrand,. Knochenvorsprünge], Ablagerung in den Geweben der Blutgefäße, Nieren, Leber, Herz etc., und könnte das Krebsrisiko erhöhen sowie weitere Symptome verursachen incl. Migraine, Schmerzen, Nierensteine, Depressionen und Herzrhythmusstörungen. US-Amerikaner konsumieren mehr Milch und Milchprodukte wie auch Calciumpräparate als die meisten anderen Völker der Welt - und weisen gleichzeitig eine der höchsten Osteoporoseraten der Welt auf.

Trotz all der Tinte, die zu dem Thema schon geflossen ist, bleibt weiterhin unklar, wieviel Calcium der Mensch tatsächlich braucht. Und wie der folgende Artikel aufzeigt, verlangt perfekte Gesundheit ein gründliches Umdenken beim Thema Calcium.

Die Regierungen der westlichen Länder geben gewisse Vorgaben für Kalzium und andere Nährstoffe in Form „empfohlener Tagesdosen“ (RDAs [Recommended Daily Allowances]), die einige Autoritäten als zu hoch angesetzt betrachten.

Trotz des damit verbundenen Calciumhypes werden im Folgenden Belege geliefert, dass allgemein gesprochen Menschen, die etwas die Hälfte der US-RDA von 1.000 mg (800 mg in der EU) für Erwachsene einnehmen, weniger Knochenbrüche erleiden und in Wirklichkeit gesünder sind als jene, die die RDA befolgen, und dass hohe Calciumzufuhr die Calciumabsorption sogar behindert, in weniger stabilem Knochenmaterial resultiert und dazu führen kann, dass Calcium an unerwünschten Stellen abgelagert wird.

Anschließend nun wird eine revolutionäre Theorie präsentiert, die die obigen paradoxalen Resultate erklären könnte wie auch die Beobachtung, dass Magnesium und/oder Silicium und eine Reihe anderer Nährstoffe für die Knochenbildung und Bruchverhütung genauso wichtig sind wie Kalzium. (Auch die Hormone und andere Faktoren sind von großer Wichtigkeit für gesunde Knochen.)

Zunächst ein Blick auf die Ergebnisse einiger großangelegter Untersuchungen.

Eine prospektive Studie an 77.761 US-amerikanischen Krankenschwestern im Alter von 35 bis 59 (98% davon weiß, die sogenannte Harvard Nurses Health Study, die von 1980 bis 1992 durchgeführt wurde) kam zu dem Ergebnis, dass das Quartil* der Frauen mit hohem Milchkonsum 45% mehr Schenkelhalsfrakturen (SHF: ein hüftgelenksnaher Knochenbruch des Oberschenkelknochenhalses, oft fälschlich als Oberschenkelhalsbruch bezeichnet) sowie 5% mehr Unterarmfrakturen im Laufe von 12 Jahren erlitt als das Quartil mit dem geringsten Milchkonsum.[1]

* Definition siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Quantil#Quartil

Das Quartil mit dem geringsten Milchkonsum und der geringsten Bruchrate trank weniger als bzw. 1 Glas Milch pro Woche, während das Quartil mit der höchsten Bruchrate zwei Gläser oder mehr täglich zu sich nahm.

Jene mit der niedrigsten Gesamtzufuhr an Calcium konsumierten täglich 450 mg Calcium oder weniger und die mit der höchsten Gesamtzufuhr 900 mg Calcium oder mehr. Letztere hatten 104 % mehr "Oberschenkelhalsbrüche" und 8% mehr Unterarmfrakturen als jene Frauen, die während der zwölfjährigen Beobachtungsperiode 450 mg Calcium oder weniger pro Tag zu sich nahmen.

(Konsumentinnen von täglich 451-625 mg Calcium erlitten 102% mehr Schenkelhalsfrakturen, und Konsumentinnen von 626-900 mg Calcium wiesen 85% mehr Schenkelhalsfrakturen auf als jene, die 450 mg oder weniger konsumierten.)

Frauen, die Calciumsupplemente einnahmen, waren von der Studie ausgeschlossen. Alle Teilnehmerinnen waren staatlich geprüfte Krankenschwestern und ihre Berichte zu Milchprodukteverzehr, Ernährungsgewohnheiten und Brüchen wurden als zuverlässig angesehen.)

Eine Studie von 1994 an 209 Personen und 207 Kontrollpersonen in Sydney, Australien, fand, dass der fünfte Teil (Quintil) der Männer und Frauen über 65 mit dem höchsten Milchproduktekonsum, v. a. im Alter von 20 Jahren, im Vergleich mit dem Quintil mit dem geringsten Konsum etwa das doppelte Risiko für Schenkelhalsfraktur aufwies.[2]

In dieser Untersuchung konsumierte das Quintil mit dem höchsten Milchprodukteverbrauch ca. 11,5 Einheiten Milchprodukte pro Woche (ein Glas Milch = 1 Einheit; eine Portion Käse oder Milch auf Getreide = 0.5 Einheiten), und das Quintil mit dem geringsten Milchverbrauch konsumierte eine Einheit pro Woche. Die Autoren zitieren sieben weitere Fall-Kontroll-Studien zum Verhältnis zwischen Calcium- und Milchproduktekonsum und Schenkelhalsfrakturrisiko. Von diesen wussten nur zwei von einem Schutzeffekt von Calcium oder Milchprodukten zu berichten. Eine davon war in Hong Kong durchgeführt worden, wo die durchschnittliche tägliche Calciumaufnahme nur 171 mg betrug.

Weitere Unterstützung findet sich bei D. Mark Hegsted, der schreibt, dass Bevölkerungen mit hoher Calciumzufuhr (überwiegend aus Milchprodukten) die höchsten Schenkelhalsfrakturraten aufweisen.[3]

In einer Studie aus dem Jahr 1991 wurden Frauen aus 65 chinesischen Landbezirken untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die durchschnittliche Calciumaufnahme im ländlichen China nur 544 mg pro Tag betrug (etwa die Hälfte der RDA in den USA, während die durchschnittliche Knochenbruchrate nur etwas ein Fünftel der amerikanischen betrug.[4]

Eine verwandte Studie an 764 Frauen im Alter von 35-75 Jahren in fünf dieser chinesischen Bezirke kam zu dem Schluss, dass erhöhte Calciumaufnahme nach vollendeter Skelettausreifung die Knochenmasse erhöhte.[5]

In drei dieser fünf Bezirke nahmen die Frauen überhaupt keine Milchprodukte zu sich, ihre Calciumaufnahme war deshalb weit unter den in China empfohlenen 800 mg pro Tag. Von diesen Frauen wiesen quasi alle, die die 50 überschritten hatten, Knochenmineralstoffdichten (BMD bone mineral densities) von unter 0,325 g/cm2 auf (was sie eigentlich in die höchste Risikogruppe für Brüche einordnet). Sie waren aber gesund und wiesen quasi keine Anzeichen von Osteoporose (wie Rückenschmerzen und Witwenbuckel) auf. Um diese Diskrepanz im Bruchrisiko zu Frauen gleichen Alters in westlichen Ländern zu erklären, müssen andere Faktoren wie tägliche Bewegung in Betracht gezogen werden.[6]

Chinesische Frauen mit niedriger Knochendichte, aber ohne erhöhtes Bruchrisiko

Schenkelhalsfrakturraten waren viel höher in jenen Ländern, wo wissenschaftliche Untersuchungen normalerweise hohe Knochendichten feststellen. Eine Studie von Ross et al.[7] vermerkt eine doppelt so niedrige Bruchrate bei Japanern incl. der in Amerika geborenen als bei Weißen, obwohl laut zahlreichen Studien Japaner und andere Asiaten geringere Knochenmassen als Weiße aufweisen.[8]

Eine milchfreie Ernährung führt erheblich mehr Magnesium, Silizium und Kalium im Vergleich zu Calcium zu, was für die Bildung starker Knochen wichtiger sein könnte als niedrige Eiweißzufuhr (Campbell-Theorie).

Wenn in Osteoporosestudien die Betonung stets auf die Knochendichte gelegt wird, scheint der wichtigste Punkt übersehen zu werden: Es kommt nicht auf die Erhöhung der Knochendichte an, sondern darauf, wie man Knochen gesünder und widerstandsfähiger gegen Bruch machen kann. Erhöhte Kochendichte dank hoher Calciumzufuhr könnte Knochen sogar schwächen und bruchanfälliger machen.

Dass die zurzeit gültigen RDAs zu hoch sein könnten, scheint sich auch auf anderen Gebieten als Knochen und Zähne zu bestätigen. Eine Studie stellte fest, dass Männer, die täglich mehr als 600 mg aus Milchprodukten stammendes Calcium verzehrten, ein um 32% erhöhtes Risiko für Prostatakrebs hatten als jene, die unter 150 mg pro Tag konsumierten.[10] Diese Risikoerhöhung bestand, egal ob das Calcium aus der Nahrung oder aus Supplementen kam. Die Prospective Health Professionals Follow-up Study stellte fest, dass Männer, die täglich mehr als 2000 mg Calcium konsumierten, ein um das 4,57-fache erhöhtes Risiko für metastatischen Prostatakrebs hatten als jene, die täglich unter 500 mg Calcium zu sich nahmen.[11] (Da Calcium den Spiegel der aktiven Form von Vitamin D verringern kann und Vitamin D einen Schutzeffekt gegen Krebs aufweist, könnte hier ein Zusammenhang bestehen).

Osteoporose-Studie von Dr. Guy E. Abraham und H. Grewel an 26 postmenopausalen Frauen.[12]

Diese Studie versuchte den Einfluss einer Ernährungsumstellung und der Einnahme eines Multivitamin/Mineralstoff-Nahrungsergänzungsmittels zu quantifizieren.

Die Frauen wurden gebeten, (1) keine verarbeiteten Nahrungsmittel zu sich zu nehmen (2) die Eiweißzufuhr zu verringern und vegetabile Eiweißquellen statt tierische zu bevorzugen und (3) den Konsum von raffiniertem Zucker, Salz, Alkohol, Kaffee, Tee, Schokolade und Tabak einzuschränken.

Als Nahrungsergänzungsmittel erhielten sie ein Supplement, das 500 mg Calcium(citrat), 600 mg Magnesium(oxid), Vitamin C, zehn B-Vitamine, die Vitamine A, D3 und E, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan, Boron, Jod, Selenium und Chrom enthielt.

Ergebnis:

In nur neun Monaten eine massive Erhöhung der Knochendichte um 11%. Dieses Resultat stellt die Ergebnisse zahlreicher Studien an vergleichbaren Frauen in den Schatten, denen Calcium in hohen Dosen verabreicht wurde, wo aber oftmals keine bzw. nur eine leicht erhöhte Knochendichte von maximal 2 oder 3 Prozent pro Jahr gemessen wurde.

Andere Nährstoffe, von denen positive Auswirkungen auf die Knochenstärke berichtet wurden, sind Silizium, Kupfer, Strontium, Fluor, Flavonoide und Vitamin K.

Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit, eine Frau Mitte 70 zum Thema Calciumaufnahme zu beraten. Sie war von Beruf Tänzerin gewesen, und als ich sie im März 1998 nach langem wiedersah, saß sie im Rollstuhl - Folge eines Autounfalls vier Monate zuvor, bei dem sie mehrere Schienbeinbrüche unter dem rechten Knie erlitt. Nach Aussage ihres Arztes heilten ihre Frakturen sehr langsam oder gar nicht, jegliche Bewegung des Beines war schwer und extrem schmerzhaft und sie konnte es überhaupt nicht belasten.

Sie hatte täglich als Nahrungsergänzungsmittel 1000 bis 1200 mg Calcium eingenommen. Auf mein Anraten nun reduzierte sie dies zu maximal 400 mg Calcium pro Tag und ergänzte es mit mindestens gleichviel Magnesium.

Sie nahm noch kein Zinnkraut, eine leicht absorbierbare pflanzliche Siliciumdioxidquelle, die arm an Kalzium ist, hatte davon auch noch nicht gehört und nahm auch kein anderes Siliciumdioxid ein. Ich riet ihr also, zusätzlich mit den Mahlzeiten Acker-Schachtelhalm einzunehmen, und zwar ca. sechs Kapseln der käuflichen Version (was etwa 2,640 mg Zinnkraut täglich entspricht). Ich erklärte ihr kurz, warum dies helfen und auch den Schmerz im Schienbein reduzieren könnte.

Sie befolgte obige Ratschläge genau und berichtete eine Woche darauf, dass seitdem "ein tägliches Wunder" geschehe: Ihr Schienbein besserte sich rasant, weniger Schmerzen, größere Beweglichkeit, und das Bein war sogar wieder belastbar. Nach etwa zwei Wochen der gleichen Kur brauchte sie den Rollstuhl nicht mehr und lief mit Hilfe eines Rollators schon kurze Strecken.

Weitere fünf Wochen und sie konnte alleine mit Hilfe eines vierfüßigen Gehstocks laufen - und nach sechs Wochen ganz ohne Hilfe. Sie kaufte sich ein Auto und begann wieder zu fahren. Diese Heilung wurde auch von ihren Ärzten bestätigt: Röntgenaufnahmen zeigten rasche Heilung des Knochens nach Aufnahme der Zinnkraut- und Magnesiumsupplementierung und Reduzierung der Calciumzufuhr. Gleichzeitig hatte sich auch ihre Gefühlswelt verwandelt - von Verzweiflung zu äußerst positiver Stimmung.

Der Autor selbst hatte 1995 einen Frontalzusammenstoß mit einem betrunkenen Fahrer - drei schlimm gebrochene Rippen, zwei davon durchtrennt, und Verletzung von Lunge und Herzbeutel. Vier Wochen darauf, nach täglicher Einnahme von Zinnkraut, Magnesium, Vitamin C, Bioflavonoiden und weiteren Vitamin-Mineralstoffmischungen sowie einigen homöopathischen Mitteln konnte er schon wieder eine Stunde lang Racquetball spielen, mit nur mäßigem Wundgefühl im Brustkorb. Eine Woche darauf konnte er fast wieder mit voller Kraft spielen, jegliches Unbehagen war verschwunden (er spielte gegen einen Arzt, der sich verwundert über seine rasche Heilung äußerte).

Eine Frau von 81 hatte im Juli 2000 ihr Handgelenk bei einem Fall gebrochen. Auch zwei Monate später zeigte es noch keine Heilungsansätze. Auf Anraten begann sie mit der Zinnkrauteinnahme (eine Woche lang zwei Kapseln dreimal täglich, dann eine Kapsel dreimal täglich). Fünf Wochen später berichteten ihre Ärzte, dass die Röntgenaufnahmen vollständige Abheilung zeigten.

Weiteren sechs Personen mit ähnlichen Problemen wurde ebenfalls angeraten, Acker-Schachtelhalm einzunehmen (und in einigen Fällen zusätzlich Magnesium sowie Reduzierung der Calciumzufuhr). Alle machten die gleiche Erfahrung: Schnelle Abheilung von Knochenbrüchen, nachdem die Abheilung über lange Zeit äußerst langsam verlaufen war oder gar nicht eingesetzt hatte.

In einem dieser Fälle verwendete der behandelnde Orthopäde sogar das Wort "Wunder", um die schnelle Heilung zu beschreiben, die nach Beginn der Zinnkrautsupplementierung urplötzlich einsetzte (per Röntgenaufnahme bestätigt). Die Patientin war eine 24-jährige Frau mit angeborenem Östrogenmangel, deren schlimm gebrochenes Schienbein während der zwei Monate vor der Zinnkrautsupplementierung überhaupt keine Zeichen von Heilung gezeigt hatte. Ihr Östrogenmangel hatte während ihrer Teenagerjahre zu Skoliose geführt, wofür man ihr sogar eine Stahlstange in den Rücken eingepflanzt hatte.

Bei obigen Fällen handelt es sich zwar "nur" um "anekdotische Evidenz" (anekdotischer Beweis, Fallbericht), es ist allerdings bemerkenswert, dass jeder einzelne davon die Ergebnisse kontrollierter wissenschaftlicher Tests bestätigt, bei denen die Wirkungen von pflanzlichem Siliziumdioxid (Zinnkraut) auf die Heilung von Knochenbrüchen bei Tieren untersucht wurden (rasche Knochenheilung bei Tieren, die Zinnkraut bekamen, aber sehr langsame Heilung bei jenen, die Calcium erhielten).

Mehrere dieser Fallberichte enthalten weitere wissenschaftliche Untermauerung aus der Tatsache, dass vier Frauen als ihre eigene Kontrollgruppe fungierten — sie besaßen nämlich schon die vorausgehende Erfahrung einer sehr langsamen bzw. nichteinsetzenden Heilung wie auch erheblicher Schmerzen, bevor sie Zinnkraut einnahmen, und erfuhren anschließend schnelle Heilung und ein Ende ihrer Schmerzen (ihnen war im Übrigen nicht gesagt worden, dass sie eine Ende der Schmerzen erwarten sollten, was den Placeboeffekt ausschließt).

Dr. Louis Kervran nahm selber Studien zur Wirkung von Siliziumdioxid auf die Knochenbildung vor. Dazu wurden Ratten die Oberschenkelknochen gebrochen. In seinen Röntgenaufnahmen zeigen sich die äußerst rapiden Heilwirkungen von Zinnkraut auf die gebrochenen Knochen 10 und 17 Tage nach dem Bruch, wie auch die äußerst langsame Heilungsrate bei Kontrollratten, die nur Calcium erhalten hatten. Mit Zinnkraut gefütterte Ratten zeigten nach 17 Tagen (bei einer Ratte nach 10 Tagen) völlige Heilung der Bruchstelle, die sogar fester als der übrige Knochen geworden war, während in den mit Calcium gefütterten die Heilung gerade erst einsetzte.

(Anmerkung: Der Kulturanthropologe und Ethnobotaniker Dr. Wolf-Dieter Storl kommentiert dieses Experiment mit den Worten: "Zinnkrauttee wirkt bei spröden Knochen besser als Milch".)

Wenn die herkömmliche Ansicht, dass hohe Calciumzufuhr knochenstärkend wirkt, falsch sein sollte, und dies Knochen sogar schwächen und zu unerwünschten Calciumablagerungen und gesundheitlichen Problemen führen sollte, wie lassen sich diese paradoxen Ergebnisse erklären - wenn Kalzium doch der in Knochen überwiegend zu findende Mineralstoff ist? Woher stammt dieses Kalzium in den Knochen und wieviel sollten Menschen zu sich nehmen? Eine revolutionäre Theorie scheint zu den beobachteten Tatsachen zu passen.

Die herkömmliche Betrachtungsweise des Calciums basiert weitgehend auf den Theorien von Antoine Lavoisier (1743-1794), dem Vater der modernen Chemie. Diese besagen u. a., dass chemische Elemente wie Calcium, Magnesium etc. sich unter den normalen Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren nicht in andere Elemente verwandeln oder dazu kombinieren lassen.

Der französische Biologe Louis Kervran konnte allerdings in zahlreichen, akribisch über viele Jahre durchgeführten Forschungsarbeiten nachweisen, dass sich in lebenden Organismen zahlreiche Ausnahmen zu dieser Theorie beobachten lassen. So erhöhen sich ein oder mehrere Elemente in einer Pflanze oder einem Tier, ohne dass eine äußere Quelle ersichtlich ist, während gleichzeitig ein oder mehrere andere Elemente sich verringern und nicht länger in der Pflanze oder dem Tier zu finden sind. Eine Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur ergab, dass das unerklärliche Auftreten und Verschwinden chemischer Elemente in lebenden Pflanzen, Tieren und dem Boden schon von zahlreichen Chemikern beschrieben worden war.

Kervran wurde 1975 für seine Arbeit, gemeinsam mit dem japanischen Mikrobiologen Prof. H. Komaki, der Kervrans Ergebnisse bestätigte, für den Nobelpreis für Physiologie nominiert.

Kervran entwickelte schließlich seine Theorie der "biologischen Transmutation": chemische Elemente, v. a. die leichteren, können - meist unter dem Einfluss eines Enzyms oder Hormons in lebenden Pflanzen und Tieren - kombiniert oder aufgespalten werden, um dann andere Elemente zu bilden. Diese Theorie bietet die erste stimmige Erklärung für unzählige rätselhafte Beobachtungen in der Chemie lebender Pflanzen, Tiere und Menschen und hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Ernährungswisenschaft, Medizin, Landwirtschaft, Geologie und andere.

Laut Kervrans Theorie der "biologischen Transmutation" wird Calcium in Knochen überwiegend - wenn nicht sogar ausschließlich - folgendermaßen eingebaut:

(1) Siliziumdioxid verbindet sich mit Kohlenstoff zu Calcium im Knochen;
(2) Magnesium verbindet sich mit Sauerstoff zu Calcium; and
(3) Kalium verbindet sich mit Wasserstoff zu Calcium

Das Molekulargewicht (Molekülmasse) der sich miteinander verbindenden Elemente ist gleich dem Molekulargewicht des resultierenden Calciums. Siliziumdioxid z. B. hat eine Molekülmasse von 28, Kohlenstoff eine von 12, und ihre Summe ergibt Calcium, Isotop 40Ca, mit seinem Molekulargewicht von 40. Auch die Ordnungszahl (Anzahl der Protonen im Atomkern) muss gleich sein. Ebenso ergibt die Molekülmasse des Magnesiums (24), zu der des Sauerstoffs (16) hinzugefügt, ebenfalls 40, genau wie Kalium (39) plus Wasserstoff (1) 40 ergibt. Auch die umgekehrte Reaktion findet statt, jeweils unter dem Einfluss eines anderen katalytischen Enzyms bzw. Hormons.

Kervrans Theorie macht aus vielem, was bislang rätselhaft war, Sinn. So produzieren Kühe Milch mit hohem Kalziumgehalt, obwohl sie selbst keine Milch trinken oder Calciumsupplemente einnehmen und aus dem Gras und anderem pflanzlichem Futter relativ wenig Kalzium erhalten. Obwohl sie also mehr Kalzium ausscheiden als sie zu sich nehmen, bleiben ihre Knochen und Zähne stark, und sie zeigen auch sonst keine Anzeichen von Calciummangel. Allerdings nehmen sie erhebliche Mengen von Magnesium, Siliziumdioxid und Kalium aus Gräsern auf und scheiden dabei weniger Magnesium aus, als sie zu sich nehmen. All dies lässt sich mit den Regeln der orthodoxen Chemie nicht erklären.

Kervran hat berechnet, dass eine gute Milchkuh von 700 Kilogramm Gewicht und einem täglichen Milchertrag von 30 l auf diese Weise innerhalb eines Jahres 100% ihres körpereigenen Calciums aufgebraucht hätte.13]

Hier nun erklärt das Transmutationsprinzip, warum Kühe trotz ihres erheblichen täglichen Calciumdefizits keinen Calciummangel entwickeln - ihre Zufuhr an Magnesium, Siliziumdioxid und Kalium macht bei Umwandlung in Calcium das Defizit wett.

Kervran und sein Schüler Pfeiffer führen zahlreiche Beispiele aus dem Pflanzenreich an, wo Mineralstoffe wie z.B. Kalzium oder Magnesium, die vorher nicht im Boden waren, sich in Pflanzen wiederfinden, und umgekehrt, wo z. B. Kalkdüngung des Ackerbodens den Magnesiumgehalt der Pflanzen erhöht.

"Die Eiche wächst auf Böden, die reich an Siliziumdioxid sind (und sogar völlig kalkfrei sein können), ihr Holz und ihre Rinde enthalten aber große Mengen an Calcium (bis zu 60% Kalk in der Asche).…

Obwohl Calcium aus dem Darm ins Blut absorbiert wird, neigen die Knochen laut Kervran dazu, dieses Calcium nicht zu verwenden. Wenn die Calciumspiegel im Blut zu hoch werden, reduziert der Körper diese.

Beim Menschen und vielen Tieren scheint die wichtigste Route zur Absorption von Calcium darin zu bestehen, Calcium im Knochen aus Siliziumdioxid, Magnesium und Kalium zu bilden. Unter dem Einfluss des in den Nebenschilddrüsen gebildeten Parathormons und anderer Wirkstoffe wird Calcium aus den Knochen je nach Bedarf mobilisiert und in das Blut geleitet, um dort einen konstanten Spiegel zu erhalten.

Kervran zieht aus den vorhandenen Daten den Schluss, dass das vielfach im Übermaß konsumierte Calcium (im Versuch, den empfohlenen Tagesbedarf zu decken) dazu neigt, in den Organen und Gelenken gespeichert zu werden, wo es zu Calciumablagerungen kommt und weitere Probleme verursacht.

Kervran zitiert hierzu den belgischen Arzt Dr. Plisnier:

"Kinder mit verzögertem Zahndurchbruch, die in ihrer Ernährung eine (nach klassischen Ernährungsmaßstäben) normale Menge an Kalk incl. Obst, Gemüse, Milch, Käse und Fleisch erhielten, holten ihren Entwicklungsrückstand innerhalb weniger Wochen auf, wenn Milch und Käse (die als gute Quellen bioverfügbaren Calciums gelten) von ihrem Speiseplan gestrichen wurden…

Nach einer Fraktur führte die gleiche calciumarme Diät zu rascher Kallusbildung (neugebildetes verbindendes Knochengewebe nach einem Knochenbruch)."

Dr. Plisnier zitiert insbesondere einen Fall von Oberschenkelknochenhalsbruch. Die klassischen Behandlungsmethoden vermochten, trotz zweier Operationen und einer calciumreichen Ernährung, nichts auszurichten. Erst eine spezielle calciumarme Kostform führte zur Heilung.[20]

Kervrans Theorie wird auch dadurch untermauert, dass bislang keine wissenschaftliche Veröffentlichung zeigen konnte, dass sich Calcium in Gebieten aktiver Knochenbildung in nennenswerten Mengen nachweisen lässt. In Kervrans Worten: "Es konnte nie gezeigt werden, dass Calcium in die Knochen eintritt."[21]

Dr. Edith Carlisle von der University of California in Los Angeles schreibt dazu:

"Frühere Studien haben nahegelegt, dass Silizium in der Kalzifizierung von Knochen eine physiologische Rolle zukommt. In-vitro-Studien zeigten, dass in aktiven Einlagerungsstellen von Kalksalzen in jungen Knochen allein Silizium nachweisbar war.

... in den Frühstadien der Einlagerung von Kalksalzen in den Knochen, wenn der Calciumgehalt des Osteoidgewebes (weiche, noch unmineralisierte Grundsubstanz [Matrix] des Knochengewebes) sehr niedrig ist, besteht eine direkte Beziehung zwischen Silizium und Calcium. Wir kennen weder den initiierenden noch den begrenzenden Faktor in der Mineralisierung von Knochen beim lebenden Tier... Experimente zur Knochenbildung von jungen Ratten zeigten ebenfalls eine Beziehung zwischen Silizium und Calcium auf, wobei über die Nahrung zugeführtes Silizium die Mineralisierungsrate erhöhte und diese Wirkung bei niedriger Calciumzufuhr besonders ausgeprägt war ...."[22][23]

Wieviel Silizium sollte man einnehmen?

Allgemeine Empfehlungen reichen von 500 mg Zinnkraut (im Frühling geerntet) als tägliche Erhaltungsdosis bis zu 1,5 - 6 g täglich zur Heilung von Knochenbrüchen oder geschädigtem Bindegewebe (beispielsweise Bänderrisse).

Zinnkraut enthält viel Kieselsäure und ähnliche Verbindungen, die 2-3% bzw. 20-30 mg elementares Silizium pro Gramm Zinnkraut liefern. Zinnkraut gilt bei Normaldosierung als im Wesentlichen ungiftig, ein Zuviel kann jedoch auch hier Probleme verursachen. Auch können verschiedentlich Unverträglichkeiten auftreten. Einige Forrschungsarbeiten zeigen, dass Zinnkraut ein Enzym namens Thiaminase enthält, das Vitamin B1 zerstört.24 Bei Zufuhr sehr hoher Mengen sollte man diese nur kurzfristig durchhalten bzw. zusätzlich ausreichend Vitamin B1 zuführen. Auch unraffinierte Lebensmittel enthalten bedeutende Mengen an Silizium.

Kervran war weiterhin der Ansicht, dass die Datenlage (Tierversuche) darauf hindeutet, dass bei der Umwandlung von Silizium, Magnesium und Kalium in Calcium auch die Schilddrüse eine Rolle spielt. So erhöhen Silizium, Magnesium und Kalium die Aktivität der Schilddrüse, während Calcium keine solche Wirkung zeigt.[26]

Anderseits zeigen Studien, dass Calcium die Absorption von Schilddrüsenmedikamenten erheblich herabsetzen könnte. Möglicherweise könnte hohe Calciumzufuhr die Hormonproduktion in der Schilddrüse über einen Feedbackmechanismus behindern, was wiederum die Bildung von Calcium im Knochen durch die Transmutation von Silizium, Magnesium und Kalium reduzieren könnte. (Der Autor sah einige Hinweise darauf, dass Menschen mit Hyperthyreose [Schilddrüsenüberfunktion] gegenüber Calcium oder Milchprodukten, die die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, empfindlich sein könnten.) Der Körper könnte dann, so lange er dies vermag, mittels einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen zu kompensieren versuchen, bis dann einige Jahre später die Schilddrüse versagt und der Betroffene eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) aufweist.

Ein weiterer Faktor sind die uns vorliegenden Belege dafür, dass hohe Calciumzufuhr die Bildung der aktiven Form von Vitamin D (1,25[OH2D3] bzw. Cholecalciferol), das für die Knochenbildung von Wichtigkeit ist, direkt reduziert.

Kervran zu der kontraproduktiven Wirkung einer Calciumsupplementierung auf die Knochenbildung:

"Der leitende Chirurg eines Krankenhauses bat mich in einem schwierigen Fall um Hilfe: ein junger Mann, der sich bei einem Unfall erhebliche Knochenbrüche zugezogen hatte. Die klassische Behandlung mit Vitamin D plus einem Phosphor-Calcium-Salz brachte keinerlei Besserung. Die Verabreichung von organischem Siliziumdioxid hingegen bewirkte schnelle Heilung der Knochen. Ich könnte verschiedene andere Beispiele zitieren."

"Auch Professor Delbet kam zu dem Schluss, dass die Zufuhr von Calciumphosphat wenig hilfreich ist; und schrieb: 'Es ist fraglich, ob Calciumphosphat in den Knochen gebildet wird' und 'wir wissen nicht, wie Calciumphosphate in das Skelett gelangen, 'denn Calcium wurde nie dabei beobachtet, wie es sich dem Knochen nähert."[27]

Die Verwendung von Knochenmehl wäre der eines Phosphor-Calcium-Salzes vergleichbar, da Knochen großenteils aus Hydroxylapatit, einem Phosphor-Calcium-Salz bestehen. Prinzipiell erscheint der Einsatz von Knochenmehl bzw. Calciumphosphat zur Knochenheilung natürlich logisch. Doch sogar die etablierte Forschung stellt fest, dass der Verzehr von Knochenmehl für die Knochenbildung wenig zielführend ist.

Sollte das Calcium in der Tat die Calciumbildung im Knochen behindern - z. B. über einen Feedbackmechanismus auf die Schilddrüse und/oder Vitamin D - so erschiene es besser, pflanzliches Siliziumdioxid statt Knochenmehl oder Kalzium zu verwenden, anstatt zusätzlich zu diesen. Zur Heilung von Knochenbrüchen erschiene der Einsatz von Zinnkraut und Magnesium ohne Calciumsupplementierung angeraten, oder die Zufuhr gleicher Mengen von Magnesium und Calcium bzw. bis zur doppelten Menge von Magnesium gegenüber Calcium, vor allem bei Patienten mit bekanntem Knochenverlust oder schlechter Frakturheilung.

Kervran schließt aus den vorhandenen Daten weiterhin, dass auch bei der Phosphorbildung im Knochen Transmutationen stattfinden (eine Milchkuh z. B. scheidet wie bei Calcium eine erheblich größere Phosphormenge aus, als sie zu sich nimmt).[28]

Weitere Nährstoffe, wie auch Licht und Hormone und körperliche Bewegung, spielen bei der Knochengesundheit ebenfalls eine zentrale Rolle. Das Ganze ist offensichtlich ein sehr komplexes Thema, doch hier nun ein paar allgemeine Regeln zur Erzielung optimaler Knochengesundheit:

1. Sich ausschließlich auf Calcium konzentrieren ist nicht hilfreich und wohl eher kontraproduktiv.
2. Für gesunde und starke Knochen braucht es zahlreiche Nährstoffe. Deshalb sollten raffinierte Nahrungsmittel, allen voran Zucker und Weißmehl mit ihrem ausgeprägten Mangel an quasi allen essenziellen Nährstoffen, vermieden werden.
3. Die RDA für Calcium ist wahrscheinlich viel zu hoch angesetzt und 500 mg sind vielleicht näher am tatsächlichen Bedarf.
4. Ein leicht verfügbares Siliziumsupplement ist anzuraten, z. B. 500 mg Zinnkraut als tägliche Erhaltungsdosis und 1,5 bis 4,5 g/Tag zur Heilung von Knochenbrüchen oder Weichteilen.
5. Ein Breitspektrum-Multi-Vitamin/Mineralstoffsupplement (vergleichbar dem von Dr. Abraham in der o. a. Studie verwendeten) ist zu empfehlen.

Zinnkrauttipps

Wer sich nach Lektüre der o. a. Fakten für Zinnkraut als Teil seiner täglichen Zahngesundheitsroutine entscheidet (wie auch ich), findet nachfolgend noch ein paar Tipps:

Wie immer, sich um biologisch angebautes oder äquivalentes Zinnkraut bemühen.

Am preisgünstigsten ist es sicher, sich das ganze Kraut zu besorgen, das man dann pulverisiert und täglich etwas davon einnimmt. Da mehrere Gramm pro Tag laut obigem Artikel die Heilung von Knochenbrüchen sehr beschleunigten (während Calciumzufuhr wenig Wirkung zeigte), lässt sich evtl. ähnliches bei Zähnen beobachten.

Oben werden 500 mg als tägliche Erhaltungsdosis empfohlen (Zinnkraut ist in manchen Fällen kontraindiziert). Es ist sicher eine gute Idee, die eigene Ernährung reich an natürlichem Magnesium und Kalium sowie allen erforderlichen Spurenelementen zu gestalten (natürliche Quellen siehe beispielsweise auf Englisch Mineral- and trace-element-rich foods).

Wer zum Pulverisieren von Zinnkraut einen Mixer verwendet, sollte bedenken, dass Zinnkraut "ungepanscht" die Schneidmesser auf Dauer stumpf machen könnte, da Zinnkraut aufgrund seines hohen Kieselsäuregehaltes tatsächlich wie Schmirgelpapier im traditionellen Handwerk verwendet wird (oder wurde). Um ein solches mögliches Abschleifen verhindern zu helfen, könnte das Mischen mit einer anderen Substanz (z. B. der wärmstens empfohlenen Rohrzuckermelasse) von Nutzen sein.

 

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Fußnoten

1. Diane Feskanich, Sc.D., et al. "Milk, Dietary Calcium, and Bone Fractures in Women: A 12-Year Prospective Study," Am. J. Pub. Health, 87:6; 992-997, June 1997).

2. Cumming, R.G., Klineberg, R.J., "Case-control study of risk factors for hip fractures in the elderly," Am. J. Epidemiol., 1994; 139:493-503.

3. Hegsted, D.M., Calcium and osteoporosis, J. Nutr. 1986; 116:2316-19.

3a. Ibid., p. 2319.

4. T. Colin Campbell, et al., "Diet and Health in Rural China: Lessons Learned and Unlearned," Nutrition Today, May 1999; Vol. 34, i3, p. 116.

5. Hu, J., et al., "Dietary calcium and bone density among middle-aged and elderly women in China," Am. J. Clin. Nutr. 1993; 58: 219-227.

6. Ibid., p. 225.

7. Ross, P.D., Norimatsu, J., Davis, J.W., et al. "A comparison of hip fracture incidence among native Japanese, Japanese Americans, and American Caucasians." Am. J. Epidemiol. 1991; 133:801-809.

8. Hu, J., et al., supra, p. 225.

9. Ibid., p. 219.

10. June M. Chan, et al., Diary products, calcium, and prostate cancer risk in the Physicians' Health Study, Am. J. Clin. Nutr. 2001; 74:549-54.

11. Giovannucci, E., et al. "Calcium and fructose intake in relation to risk of prostate cancer," Cancer Res. 1998; 58:442-47.

12. Abraham, G.E., and H. Grewal, "A Total Dietary Program Emphasizing Magnesium Instead of Calcium. Effect on the Mineral Density of Calcaneous Bone in Postmenopausal Women on Hormonal Therapy," 1990, J. Reprod. Med. 35:503-507.

13. Louis Kervran, Biological Transmutations, a translation by Michel Abehsera of three of Kervran's books in French. Swan House Publishing Co., 1971, reprinted by Happiness Press, Magalia, California, 1989, p. 68.

14. Kervran, Biological Transmutations, Beekman Publishers, Inc., 1980, and 1998, p. 60; orig. published in French, 1966; English translation by Crosby Lockwood, 1971. This book also contains translations of excerpts of several of Kervran's books, and while there is overlap, contains much additional information to that contained in the original Swan House Publishing Co. version.

15. Ibid., pp. xii-xiii, 87, 89, 91.

16. Ibid., pp. 25-26.

17. Ibid., p. 26.

18. Kervran, Swan House Pub., p. 154.

19. Ibid., p. 1.

20. Kervran, Beekman Pub., pp. 76-77.

21. Ibid., p. 74.

22. Carlisle, E. M., in Present Knowledge in Nutrition, 4th edition (1976) in the chapter on silicon, pp. 339-340; citing her own research.

23. Carlisle, Edith M., "Silicon: A Possible Factor in Bone Calcification," Science, vol. 167, January 16, 1970, pp. 279-280.

24. Fabre B., Geay B., Beaufils P. Thiaminase activity in Equisetum arvense and its extracts. Plant Med Phytother 1993;26:190-7.

25. Present Knowledge in Nutrition, 7th edition, International Life Styles Institute, Washington, D.C. (1996), p. 251.

26. Kervran, Swan House Pub., pp. 147-148.

27. Ibid., pp. 143-144.

28. Ibid., p. 68.

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